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Lamellendach im Kanton Zug: Baubewilligung nötig?

Baubewilligung nötig

Kurzantwort: Mit festem oder beweglichem Dach gilt die Konstruktion als Kleinbaute und braucht ein Baugesuch.

Grundlage: § 44 PBG. Planungs- und Baugesetz (PBG) und Verordnung zum PBG (V PBG). Stand Oktober 2026. Gilt innerhalb der Bauzone und ausserhalb von Kernzonen und Schutzgebieten. Gemeinden können strenger sein.

Brauche ich eine Baubewilligung?

Kostenlose Ersteinschätzung in 20 Sekunden: 9 Kantone, 8 Objekte, Stand Oktober 2026.

Was im Kanton Zug konkret gilt

Ein Lamellendach schützt vor Regen und Sonne. Weil es gegen Witterung schützt, behandeln fast alle Kantone und Gemeinden es wie einen gedeckten Sitzplatz: Es zählt zur Bebauung, muss Grenzabstände einhalten und braucht in der Regel eine Baubewilligung, auch wenn der Händler etwas anderes sagt.

Bewilligungsfrei im Kanton Zug: Bewilligungsfrei sind unter anderem Kleinstbauvorhaben wie Treib- und Gartenhäuschen bis 4 m² Grundfläche sowie Terrainveränderungen bis 1,2 m Höhe und 50 m³ (§ 45 V PBG). Eine ungedeckte Pergola braucht laut Regierungsrat weder Baugesuch noch Bauanzeige (RRB BD 2023-114).

Verfahren: Geringfügige Bauvorhaben und Solaranlagen, die nachbarliche und öffentliche Interessen nicht erheblich berühren, werden mit einer Bauanzeige gemeldet (§ 44a PBG). Alles andere braucht ein Baugesuch (§ 44 PBG).

Eingabe: eBauZG (digitale Baugesuche in allen Zuger Gemeinden).

Unser Festpreis für einem Lamellendach im Kanton Zug

  • Vorabklärung CHF 149, schriftliche Einschätzung mit Verfahren, Unterlagen und Gebührenrahmen Ihrer Gemeinde. Wird beim Gesuch angerechnet.
  • Baugesuch CHF 690, komplettes Dossier, Einreichung, Rückfragen und Fristen bis zum Entscheid. Exkl. Gemeindegebühren.
  • Nachträgliches Baugesuch CHF 990, wenn einem Lamellendach bereits steht und die Gemeinde ein Gesuch verlangt.

Häufige Fragen

Ist Lamellendach im Kanton Zug bewilligungspflichtig?

Baubewilligung nötig. Mit festem oder beweglichem Dach gilt die Konstruktion als Kleinbaute und braucht ein Baugesuch. Grundlage: § 44 PBG.

Welches Verfahren gilt im Kanton Zug?

Geringfügige Bauvorhaben und Solaranlagen, die nachbarliche und öffentliche Interessen nicht erheblich berühren, werden mit einer Bauanzeige gemeldet (§ 44a PBG). Alles andere braucht ein Baugesuch (§ 44 PBG).

Wer darf das Gesuch im Kanton Zug einreichen?

Keine formelle Berufsqualifikation vorgeschrieben. Sie erteilen uns eine Vollmacht; Bauherrschaft und Grundeigentümer unterschreiben das Gesuch.

Was kostet das Baugesuch für einem Lamellendach im Kanton Zug?

Unser Festpreis beträgt CHF 690 für das komplette Dossier inklusive Einreichung und Rückfragen. Die Gemeindegebühren kommen dazu (bei Kleinbauten meist CHF 150 bis 1'500).

Lamellendach im Kanton Zug, wir reichen ein.

Einschätzung in 2 Werktagen, Dossier in 5. Unverbindlich anfragen.

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